ANSICHT größer: STRG+ kleiner: STRG-
Begriffe (2)
Einige Begriffe aus der Video(Film)technik (Fortsetzung) Artefakte Diese gelegentlich zu beobachtende „Klötzchenbildung“ tritt oft bei hohen Kompressionsraten auf = stark reduzierte Videodatenmenge, um Speicherplatz zu sparen. Man sollte bei der Auswahl der Codecs (s. gesonderter Artikel) einen Kompromiss zwischen Datenmenge und  Bildqualität wählen. Die meisten Bearbeitungsprogramme erlauben entsprechende Eingriffe. Bluebox  Farbstanz-Trick. Eine Szene wird vor einem blauen Hintergrund aufgenommen. Die blauen Anteile des Bildes werden bei der Bearbeitung weggestanzt und durch Teile eines anderen Bildes ersetzt.  Das funktioniert grundsätzlich auch mit anderen Farben. Die Technik wird häufig beim Fernsehen eingesetzt, wobei die Nachrichtensprecher vor einer blauen (manchmal auch grünen) Wand sitzen und die Schriften und  Bilder im Hintergrund mit diesem als Chromakey bezeichneten Verfahren eingefügt werden. DVD  Ursprünglich die Abkürzung für Digital Video Disc, später für Digital Versatile Disc, um die Vielseitigkeit dieses Mediums zum Ausdruck zu  bringen. Sie hat einen Durchmesser von 12 cm (die kleinere in Camcordern eingesetzte Version 8 cm). Auf die Scheibe passen in der  Standardausführung rd. 4,7 GB Daten, was einer Filmlaufzeit von 120 Minuten bei befriedigender Qualität entspricht. Höhere Datenraten =  weniger starke Komprimierung ergeben bessere Qualität zu Lasten der möglichen Laufzeit. Bei selbst gebrannten Scheiben kommen damit aber nicht alle DVD-Player zurecht. Hier hilft nur Ausprobieren, wofür sich aus Kostengründen die wiederbeschreibbaren (also löschbaren) Scheiben eignen. DVDs gibt es in der sogenannten Minus- oder Plus-Version (DVD-R oder DVD+R). Die Qualität ist vergleichbar, aber nicht alle Player verstehen beide Versionen. Bei den mehrfach beschreibbaren Scheiben ist ein W angefügt, also DVD-RW oder DVD+RW). Mit Einzug des hochauflösenden Fernsehens (HDTV) wie auch bei der Aufnahmetechnik im Amateurbereich (HDV, AVCHD) erhöhten sich die notwendigen Datenraten sehr stark, so dass auch bei der DVD über andere Scheiben mit hoher Datendichte nachgedacht wurde. In der Entwicklung waren zwei Verfahren, die HD-DVD und Blu-ray. Letztere hat sich durchgesetzt. Die DVDs zum Selbstbrennen sind recht teuer. Da wir meist keine Stundenlangen Filme machen, genügt die „normale“ DVD allemal, auch für hochauflösende Filme, entsprechende  Bearbeitungstechnik vorausgesetzt. Kompression/Komprimierung  Beim Digitalisieren von Bild- und Tonmaterial entstehen große Datenmengen, die für die Bearbeitung mittels Kompression reduziert werden. Codecs (s. gesonderter Aufsatz) erkennen die weniger relevanten Informationen innerhalb eines Bildes und lassen sie gezielt weg. Bei  leichter Kompression können die ursprünglichen Daten später nahezu verlustfrei rekonstruiert werden, bei starker Kompression nicht. Die Qualität leidet. Es gibt verschiedene Verfahren. Ziel muss es sein, mit möglichst wenigen Daten einen möglichst guten Bildeindruck zu  erhalten. Hier hilft Ausprobieren. Beim Ton (z. B. MP3) fällt eine Komprimierung weniger auf, weil unser Gehör gar nicht den gesamten  Frequenzumfang gleichermaßen wahrnehmen kann, vor allem mit zunehmendem Lebensalter.
Rüdiger Teich, Mühlenstraße 6, D-23611 Bad Schwartau, Telefon/Fax/AB: +49 (0) 451 21773, E-Mail: bdfa.teich@arcor.de
Startseite Über mich Aus der Region Amateurfilm Infos-Hilfe-Tipps Fotogalerien Filme Links Impressum