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Begriffe
Ein paar Begriffe aus der Video(Film)technik. Was bedeutet eigentlich...? 1080/24p steht für eine vertikale Auflösung von 1080 Zeilen und ein Seitenverhältnis von 16:9. 24p bedeutet eine Bildfrequenz von 24 Vollbildern, wie beim Kinofilm verwendet. Wurde früher auch gelegentlich von Amateurfilmern benutzt, verbraucht aber natürlich mehr Material als beim dort üblichen Format von 18 Bildern/Sekunde (Normal-8 oder Doppel-8 = 16 2/3 B/s.). Aber klassischer Film ist vorbei. Speicherkapazität spielt heute keine Rolle. Full-HD  bedeutet: Hochauflösendes Fernsehen (1920 x 1080 Pixel). Bei Neuanschaffung eines Fernsehers sollten Sie darauf achten und sich nicht mit HD-ready zufriedengeben. Sie werden zwar kaum einen Unterschied ausmachen, aber Full-HD gehört die Zukunft, vorerst... 16:9 TV-Systeme wie PALplus oder HDTV setzen auf das breitere Bild (gegenüber früher üblichen 4:3 Darstellungen). Auch der Kinofilm hat  schon vor längerer Zeit das ursprüngliche fast quadratische Bild (entsprach in etwa der 4:3 Darstellung beim Fernsehen) verlassen und auf ein breiteres Bild gesetzt, was - wie seinerzeit argumentiert wurde - unserer Sehgewohnheit näher käme. 5.1 Audio  Dieses häufig genannte Tonsystem bietet im Gegensatz zu Stereo (2 Kanäle, links und rechts) fünf separate Audiosignale mit voller  Bandbreite: Links, Mitte, Rechts, Links-hinten, Rechts-hinten. Zusätzlich gibt es den sogenannten Subwoofer-Kanal für die Bass-  Wiedergabe. Da unser Gehör die Bässe schlecht orten kann, ist der Standort des Subwoofers in der Regel unproblematisch. Analog/Digital  Die analoge Technik überträgt und verarbeitet die Daten in Form von physikalischen Größen, elektrischen Strömen. Diese Daten können  stufenlos variiert werden. Die frühere Videotechnik arbeitete nach diesem Prinzip. Je nach Aufzeichnungsverfahren (Magnetband) konnten  die Signale im Laufe der Zeit „abschleifen“ und die Bild- und Tonqualität negativ beeinflussen. Kopien wurden durch Kopierverluste  grundsätzlich sichtbar schlechter. Digital kennt nur 2 Zustände: Eins/Null, Ja/Nein oder An/Aus. Bei der digitalen Signalverarbeitung müssen die eingangs genannten Prozesse in eine Vielzahl von Einzelergebnissen zerlegt werden. Vorteil: Allmähliche Verschlechterung gibt es nicht. Eine Eins bleibt eine Eins, eine Null bleibt eine Null. Eine digitale Kopie hat gegenüber der analogen also entscheidende Vorteile. Abgesehen von eventuellen starken Datenkomprimierungen (s. Kompression/Komprimierung) gibt es also bei der digitalen Kopie so gut wie keine  Kopierverluste.
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