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Codecs (2)
Codecs (Fortsetzung)  AVI  (Audio Video Interleaved) ist ein vom Microsoft eingeführtes Format und auf fast allen Windowsrechnern abspielbar. Dabei ist  AVI kein festgelegtes Format wie MPEG, sondern ein Container. Abhängig vom darin enthaltenen Format kann nicht jeder AVI-  Film von jeder Software gelesen werden. Oft fehlt der Codec zum entschlüsseln der im AVI-Container verpackten Daten.  Besonders bei DivX ist das häufig der Fall. Auflösung und Datenrate sind bei diesem Format variabel.  Eine digitale Videokamera verwendet i.d.R. das DV-Format. Die Kameras speichern 720x576 Pixel mit einer Datenrate von 25  Mbit pro Sekunde. Das heißt für fünf Minuten Film wird etwa ein GByte Festplattenspeicher benötigt. Der Vorteil dieses Formates  ist, dass jedes Bild im Gegensatz zu anderen Komprimierungsverfahren komplett vorliegt. So kann man nahezu verlustfrei  schneiden. Allerdings ist viel Speicherplatz erforderlich, bei den heute erhältlichen großen Festplatten aber normalerweise kein  Problem mehr. Über HDV und AVCHD schreibe ich in einem separaten Artikel. MOV (Abkürzung für MOVie) ist ein von Apple entwickeltes sogenanntes Quicktime-Format. Der notwendige Player ist seit  geraumer Zeit auch für Windows-Rechner erhältlich.  WMV ist die Abkürzung für Windows Media Video. Dieses Windows-eigene Format spielt der im Betriebssystem integrierte  Windows Media Player problemlos ab. Ähnlich wie bei AVI handelt es sich bei WMV um ein Containerformat. WMV kommt unter  anderem beim Streaming aus dem Internet zum Einsatz. Das ebenfalls für das Streaming vorgesehene Real Media Format bietet bei hohen Kompressionsraten ordentliche Qualität. Die  meisten Bearbeitungsprogramme erfordern aber zusätzliche Codecs, um die entsprechenden Dateien zu erzeugen.  Mit DivX kann die Datenmenge einer DVD noch einmal stark reduziert werden. Das wirkt sich natürlich auf die Qualität aus. Sie  bleibt aber dennoch erträglich.  Diese wenigen Beispiele der wichtigsten Codecs mögen zunächst genügen. Welches Format das sinnvollste ist, hängt von Ihren  persönlichen Anforderungen und vom Verwendungszweck des Filmes ab, und natürlich auch vom Datenträger für das Endprodukt  des Filmes (DVD, Videoband).
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