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Grundregeln (2)
Horizont Vor allem bei Landschaftsaufnahmen im Weitwinkelbereich, zum Beispiel beim Blick aufs Meer, achten Sie darauf, dass der  Horizont in der Waage ist. Ihre Bilder gewinnen enorm. Unser Auge sieht den Horizont immer „natürlich“, also im allgemeinen bis  auf wenige Ausnahmen waagerecht, egal wie schief wir den Kopf halten. Beim Film haben wir aber immer einen konkreten  Bezugspunkt durch natürliche waagerechte und senkrechte Kanten oder Linien (Fernseher, Leinwand). Da fällt ein schräges Bild  sofort auf.  Automatikfunktionen der Videokamera Im allgemeinen, zum Beispiel für Schnappschüsse im Urlaub, werden wir uns auf die Automatikfunktionen unserer Kamera  verlassen können (Weißabgleich, Scharfeinstellung, Belichtung, also Blende und Verschlusszeit). In Grenzbereichen (Mischlicht,  wenig Licht) funktioniert das nicht immer zufriedenstellend. Autofocus hat auch Probleme, wenn das aufzunehmende Motiv nicht  klar erkennbar ist und die Automatik nicht weiß, worauf sie scharf stellen soll. In diesen Fällen kann es nützlich sein, sich mit den Möglichkeiten einer manuellen Beeinflussung vertraut zu machen. Die Geräte arbeiten unterschiedlich. Nehmen Sie Ihre  Bedienungsanleitung zu Hilfe.  Ton Die eingebauten Mikrofone der Kameras sind in vielen Fällen unzureichend, auch wenn mit Stereo, 5.1 und sonstigen  Schlagworten geworben wird. Für den O-Ton reicht es im allgemeinen. Aber schon bei der Aufzeichnung von Dialogen und  Gesprächen, die für den Film wichtig sind, hört der Spaß auf. Wenn Ihre Kamera den Anschluss eines externen Mikrofones  erlaubt, nutzen Sie die Möglichkeit. Und nehmen Sie für den gerade geschilderten Zweck ein Mono-Richtmikrofon! Ein Stereo-  Mikrofon ist teurer und vor allen Dingen selten geeignet. Achten Sie stets auf Windgeräusche. Für nahezu jedes Mikrofon gibt es  im Zubehörhandel einen Windschutz. Wenn Ihre Kamera den Anschluss für einen Kopfhörer hat, benutzen Sie einen solchen  (möglichst geschlossenen), um den Ton schon bei der Aufnahme zu kontrollieren. Das sieht nicht nur „richtig professionell“ aus,  sondern kann vor allem nützlich und sinnvoll sein.  Szenenlänge  Hier gibt es keine allgemeingültigen Werte. 6 Sekunden sind ein Richtwert. Aber es kommt auf den  Bildinhalt an. Übersichten  (Totale) sollten länger, Detailaufnahmen kürzer sein. Lassen Sie Ihren Rohschnitt von einer neutralen Person begutachten. Dabei  werden Sie merken, wo es langweilig wird (zu lang) und wo noch Informationsbedarf (zu kurz) besteht. 
Was Sie sonst noch beachten sollten.
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