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Ein Muster-Projekt am Beispiel der Schnittsoftware MAGIX Video deLuxe 16 Premium  Ich schrieb an anderer Stelle, dass ich zwar MAGIX-Fan bin, dass es aber eine Vielzahl von Produkten anderer Hersteller gibt, die ebenso  gut geeignet sind. Die Programme arbeiten alle ähnlich. Was Sie brauchen, ist ein Schnittprogramm, möglichst mit Capture-Funktion, mit  dem Sie Ihr Film-Rohmaterial erst einmal auf die Festplatte des Computers bekommen. Einfache Programme haben manchmal nur einen Storyboard-Modus. Sie sollten aber Wert auf eine wahlweise schaltbare Timeline-Funktion legen, mit der sich viel genauer arbeiten lässt.  Eine integrierte sehr detaillierte Ton- und Bildbearbeitung ist hilfreich, aber nicht zwingend notwendig. Wenn Sie zu denjenigen gerhören, die eine der vielen am Markt befindlichen 16:9 Kameras in HD aufnehmen, also eine moderne AVCHD Chip-Kamera, muss Ihr Programm  natürlich auch in der Lage sein, AVCHD einzuspielen und zu bearbeiten. MAGIX kann das alles, auch schon in der Version 16, auch wenn es immer wieder (und immer schneller) Nachfolge-Versionen gibt, die man aber nicht alle mitmachen muss. Ich schrieb es schon. Fangen wir also an. Beim Öffnen des Programmes sehen Sie rechts oben (im linken Bild mit dem roten Dreieck markiert) ein Rechteck mit den 4 Auswahlmöglichkeiten: „Aufnahme“, „Datei importieren“, „CD/DVD-Kopie“ und „Videorekorder“. Letztere  aktiviert ein Programm, mit dem wir Fernsehprogramme sehen und aufnehmen können, wenn in unserem  Rechner eine TV-Karte eingebaut ist. Dieser Punkt ist also für unsere Videobearbeitung nicht notwendig.  Beginnen wir also mit den beiden ersten  Auswahlen, „Aufnahme“ und „Datei  importieren“. Der Punkt „Datei importieren“  erklärt sich von selbst. Damit holen wir bereits auf der Festplatte liegende Dateien ins  Programm. Konzentrieren wir uns also auf den ersten Punkt. Wenn wir den anklicken, öffnet sich im Bild rechts das links zu sehende Fenster. Hier  wählen wir die Quelle unseres Rohmaterials aus. In unserem Fall nehmen wir den mittleren Punkt in der ersten Reihe (HDV-Kamera). Diese müssen  wir zunächst anschließen. Wie das geht, steht in der Bedienungsanleitung  der Kamera. Meine Panasonic zum Beispiel wird mit dem mitgelieferten  Kabel über die USB-Buchse angeschlossen. Hier streikte mein Programm. Wenn Sie also über den Punkt „Aufnahme“ nicht weiterkommen, Ihr  angeschlossenes Gerät nicht erkannt wird, wählen Sie „Datei importieren“  (zweiter Punkt von links) und verwenden die mit dem USB-Anschluss  verbundene Kamera sozusagen als Wechseldatenträger. MAGIX wandelt die  Aufnahme nicht um (es sei denn, Sie stellen es explizit so ein), sondern importiert in Full HD Auflösung, wenn Ihre Kamera dies zulässt bzw. Full HD auch aufnimmt. Je nach Kamera-Modell gibt es unterschiedliche Lösungen für den Geräteanschluss (z. B. auch Firewire oder  analog). Hier nehmen Sie am besten die Bedienungsanleitung Ihrer Kamera zu Hilfe. Ihr Computer muss natürlich über die genannten  Anschlüsse verfügen. So gut wie jedes Gerät sollte das können, wenn Sie nicht für 100 Euro eine reine „Schreibmaschine“ gekauft haben. Aufnehmen können Sie mit dem beschriebenen MAGIX-Programm übrigens auch Einzelbilder von Webcam, Videorekorder, TV-Karte,  Audiodateien über Mikrofon, vom Cassettenrecorder oder Plattenspieler oder auch Aufnahmen vom PC-Bildschirm. Dies alles aber nur „so nebenbei“. Wir wollen uns ja zunächst auf den möglichst einfachen Videoschnitt konzentrieren. Am unkompliziertesten istes für den Anfang, wenn alle Dateien (auch Audio-Dateien) schon auf der Festplatte bereit liegen.
Ein Projekt
Rüdiger Teich, Mühlenstraße 6, D-23611 Bad Schwartau, Telefon/Fax/AB: +49 (0) 451 21773, E-Mail: bdfa.teich@arcor.de
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