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Nun haben wir unsere Videoaufnahmen auf dem Rechner, womit auch immer sie eingespielt wurden. Jetzt geht es darum, aus diesem  wahrscheinlich viel zu umfangreichen Material einen halbwegs ansehnlichen Film zu machen. Was braucht nun solch ein Film? Aus der  Schule erinnern wir uns noch, dass ein Aufsatz eine Einleitung einen Höhepunkt und einen Schluss haben soll, so banal es auch klingen  mag. Film ist nichts anderes als „Geschichten erzählen“. Ich kenne Filme, die zwar einen Anfang haben, wenn auch gelegentlich ohne Titel. Aber dann plätschern sie vor sich hin, haben keinen Höhepunkt und kein Ende. Die Gäste langweilen sich und hoffen, dass es bald etwas zu essen und zu trinken gibt. Ich schrieb es schon an anderer Stelle. Dabei ist es gar nicht so schwer, durch ein wenig Gestaltung und  drastische Kürzung Interesse zu wecken, auch wenn es zugegebenermaßen weh tut, schöne Bilder einfach „wegzuschneiden“. Denken Sie an die Zielgruppe. Nehmen wir den Reisefilm als Beispiel. Teilnehmer an dieser Reise sehen den Film mit ganz anderen Augen als  unbeteiligte Dritte. Wer dabei war, erinnert sich an vieles, das man im Film sieht, aber natürlich auch an so manches Erlebnis am Rande, das der Film verschweigt, weil ganz einfach die Kamera nicht eingeschaltet war. Ihre Gäste haben diese Informationen nicht. Nach dieser kurzen Einleitung kommen wir also zur Praxis. Das beispielhaft verwendete MAGIX-Programm zeigt oben rechts die Auswahl  „Aufnehmen“, „Bearbeiten“, „Brennen“. Wir verlassen den Reiter „Aufnehmen”, denn dieses Thema haben wir schon abgehakt, und wenden uns dem mittleren Reiter zu. Wenn nicht schon voreingestellt, wählen wir die Timeline-Ansicht. Im linken Bild sehen Sie links oben das  Filmbild und ungefähr in der Mitte horizontal die komplette Szene. Serienmäßig wird der komplette Film gezeigt, was eher hinderlich ist,  wenn die Szene sehr lang ist. Die Darstellung lässt sich aber im  Programm ändern. Sie können jetzt den Play-Button drücken, um das Material anzuschauen oder Start und Stopp einfach mit der Leertaste steuern. Das funktioniert mit vielen Schnittprogrammen auf diese  einfache Art. Im Bild unten sehen Sie den senkrechten roten Strich,  der die Position des gerade gesehenen Bildes markiert. In der Zeile  über der Bildleiste können Sie diesen Strich mit der Maus  verschieben, damit Sie nicht warten müssen, bis die Wiedergabe den von Ihnen gewünschten Punkt erreicht hat. Stoppen Sie jetzt die  Wiedergabefunktion und klicken auf die Rasierklinge in der oberen  Symbolleiste. Jetzt haben Sie einen Schnitt erzeugt, an der die  Aufnahme getrennt wird. Verfahren Sie mit weiteren Schnitten genau so und löschen den Bereich zwischen den verwendeten Schnitten.
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