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Exportieren  Wir haben unser kleines Projekt abgeschlossen und hoffentlich auch abgespeichert, damit wir es wieder von der Festplatte abrufen und den fertiggestellten Film in ein passendes Format exportieren können. Entweder machen wir das sofort oder rufen das Projekt später erneut auf. In der Zwischenzeit dürfen wir die verwendeten Videodateien natürlich nicht an einen anderen Platz verschieben, zum Beispiel über den  Windows Explorer. Dann findet unser Schnittprogramm das Rohmaterial nicht wieder. Im allgemeinen werden unsere ausgewählten und  bearbeiteten Szenen nicht als solche erneut abgespeichert, sondern vom Programm anhand der Fundstellen aus dem Rohmaterial  wiedergefunden, während die Ursprungsdatei unverändert bleibt. MAGIX erlaubt den Export des fertigen Filmes in viele verschiedene  Formate (AVI, DV-AVI, MPEG, Quicktime, MotionJPG, MPEG4 und andere) oder auch unkomprimiert oder als Folge von Einzelbildern.  Letzteres ist dann nützlich, wenn Sie beabsichtigen sollten, zum Beispiel einen Werbetrailer von einer Kopieranstalt als 35 mm Film zur  Vorführung im Kino herstellen zu lassen. Da müssen Sie diese Einzelbild-Folge liefern. Auch das macht MAGIX möglich. Aber Sie können  aus der Schnittliste auch nur den Filmton als MP3-Datei exportieren oder auch ein einzelnes Bild als BMP oder JPG, um später Ihre  bedruckbare DVD damit aufzuwerten. Datensicherung!  Haben Sie schon einmal eine Computerfestplatte an die Wand gefahren? Dann wissen Sie, wie  wichtig eine Datensicherung ist. Das rechte Bild zeigt eine geöffnete Festplatte. Der Schreib-Lese-  Kopf (rechts von der Mitte) darf keinen direkten Kontakt mit der Magnetscheibe haben, sonst würde  diese aufgrund der hohen Umdrehungsgeschwindigkeit von mindestens 5400 UPM, meist noch mehr, anfangen zu glühen. Vielleicht erkennen Sie auf dem Bild rechts die von einem Magnetkopf mit  Kontakt zur Scheibe erzeugte Schleifspur. Eine so zugerichtete Festplatte können Sie in die Tonne  werfen. Bei einer gesunden Platte liegt zwischen Magnetkopf und Magnetscheibe ein hauchdünnes Luftkissen, das eine Beschädigung verhindert und trotzdem die gewünschte Magnetisierung bzw.  Ausrichtung der einzelnen „Mini-Magetpartikel“ erlaubt. Aus dieser veränderten Magnetschicht  werden die Daten wieder ausgelesen. Sie sollten eine Festplatte möglichst keinen größeren  Erschütterungen aussetzen. Das gilt natürlich vor allem für externe Platten, die Sie zum Beispiel über USB an Ihren Rechner anschließen. Ein heftiges Umkippen auf dem Schreibtisch bei laufendem  Betrieb kann schon genügen, die Platte zu beschädigen. Die kleinen 2,5 Zoll Platten in Laptops sind etwas teurer, aber unempfindlicher, weil mobile Rechner öfter bewegt werden, aber ganz immun sind sie natürlich auch nicht. Vergessen Sie also niemals, Ihre wichtigen Daten rechtzeitig auf externen Datenträgern zu sichern, damit sie bei Bedarf von dort wieder hergestellt werden können. DVD-Rohlinge werden immer billiger, was dazu verleitet, die Sicherung auf diesen vorzunehmen. Doch ewig  haltbar sind sie auch nicht. Es muss nicht immer ein mechanischer Bruch sein wie oben auf der Original-  Betriebssystem CD auf dem Bild links. Chemische Reaktionen der Oberfläche durch UV-Strahlung (helles  Sonnenlicht) oder mechanische Kratzer können zum Datenausfall führen. Gewöhnen Sie sich einfach an,  wichtige Daten, vor allem Ihre Videos, die Sie erhalten möchten, von Zeit zu Zeit auf eine neue Scheibe zu  kopieren. Verschlechterung der Qualität aufgrund der digitalen Kopie müssen Sie im allgemeinen nicht  befürchten, wenn Sie sorgfältig arbeiten. Beim dritten Kopieren können Sie dann die jeweils älteste  Scheibe wegwerfen, am besten mechanisch schreddern (oder zur Sicherheit archivieren). Sie  verfügen dann immer über mindestens 2 Kopien und sind auf der sicheren Seite.
Ein Projekt (4)
Rüdiger Teich, Mühlenstraße 6, D-23611 Bad Schwartau, Telefon/Fax/AB: +49 (0) 451 21773, E-Mail: bdfa.teich@arcor.de